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Gewerbefreundliches Kaufungen

Kaufungen ist eine gewerbefreundliche Gemeinde, die sich als Partner der ansässigen Firmen versteht. Die Gemeinde arbeitet eng und unbürokratisch mit den örtlichen Unternehmen und der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH zusammen. Wir sind aufgeschlossen und konstruktiv beim Lösen von Problemen. Wir unterstützen den Verkehrs- und Gewerbeverein (VGV) und die Gewerbeausstellungen. Diese Politik werde ich fortsetzen.
Denn Kaufungen hat ein vitales Interesse an der Förderung, dem Erhalt und dem Ausbau der Wirtschaftskraft unserer Unternehmen. Das dient den Arbeitsplätzen in Kaufungen. Darüber hinaus sind die Gewerbesteuereinnahmen ein wichtiger Baustein für gesunde Gemeindefinanzen. Viele gemeinschaftliche und soziale Einrichtungen der Gemeinde werden durch sie maßgeblich mit finanziert. Die Arbeitsplätze wiederum sichern den Menschen Einkommen und Existenz. Die Zahl der Arbeitsplätze entwickelt sich in unserer Gemeinde sehr positiv. Von 2010 bis 2019 ist sie um 31 % gestiegen auf das Rekordniveau von rund 3.850.

Zwei Dinge sind insbesondere in den kommenden Jahren notwendig: Die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes und die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie.

Hinsichtlich der Gewerbeflächenentwicklung ist das große Gewerbegebiet Papierfabrik für die Gemeinde von besonderer Bedeutung. Seine verkehrliche Lage ist durch die Anbindungen an das überregionale Verkehrsnetz sehr gut. Mit dem Gewerbeflächenentwicklungskonzept hat die Gemeindevertretung in 2019 den Startschuss gegeben für dessen Erweiterung und auch die Ziele festgelegt. Es wird ein interkommunales, nachhaltiges Gewerbegebiet zwischen den Gemeinden Kaufungen und Lohfelden angestrebt. Die schrittweise Realisierung dieses Gebietes wird die Aufgabe für die kommenden zehn Jahren sein und die Entwicklung der Gemeinde und der Region fördern. Es kommt heute darauf an, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass auch zukünftig existenzsichernde Arbeitsplätze für die Bürger*innen von Kaufungen und der Region entstehen und Einnahmen für die Gemeinde und die Region gesichert werden.

Die kommenden Jahre werden sehr wahrscheinlich auch durch die Folgen der Corona-Pandemie geprägt sein. Wir wollen möglichst vermeiden, dass unsere gut belebten Ortszentren entlang der Leipziger Straße mit den vielen Geschäften, Ladenlokalen, gastronomischen Betrieben usw. durch die langen Phasen von pandemiebedingten Schließungen betroffen sind. Dazu sollen auch die Hilfen aus unserem Programm „Kaufungen blickt nach vorn“ beitragen. Hier werden zinslose Darlehen sowie spezielle Hilfen in den Bereichen Gastronomie und Marketing bereit gestellt. Bisher sind wir bezüglich der Ortszentren offenbar gut durch die Pandemie gekommen. Aber wir wissen nicht, was der kommende Winter 2021/2022 noch bringt. Den intensiven Austausch zu Corona und seinen Folgen werde ich daher auch weiterhin mit allen Akteuren aus Wirtschaft und Gewerbe vor Ort pflegen und Unterstützungen organisieren, wo es nötig und möglich ist.

 

Veröffentlicht: 28.11.2021

© Arnim Roß
Datum des Ausdrucks: 02.06.2026